Letztes Update:
20220127220332

09:31
21.07.2021
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina befürchtet langfristig eine Verschärfung der Einkommens-Ungleichheit in Deutschland durch die Pandemie. Kurzfristig seien die Einkommensverluste vieler Menschen durch die sozialen Sicherungssysteme begrenzt worden. Langfristig könne die Krise aber erhebliche Auswirkungen auf die Höhe und die Verteilung des Einkommens haben, warnen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der nun veröffentlichten Stellungnahme "Ökonomische Konsequenzen der Coronavirus-Pandemie – Diagnosen und Handlungsoptionen".
Handlungsbedarf sehen die Forscher bei der schulischen Bildung. Die Bildungsverluste während der Krise drohten lange nachzuwirken und das Einkommenspotenzial der jungen Generation zu mindern, insbesondere von leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern und solchen aus bildungsfernen Familien. Die Chancengerechtigkeit sei dadurch noch geringer als vor der Pandemie. 

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09:15
21.07.2021
In Deutschland sind inzwischen 47,3 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden am Dienstag 572.482 Impfdosen verabreicht. Damit sind nun rund 39,3 Millionen Menschen vollständig geimpft. Rund 50,1 Millionen (60,2 Prozent) haben mindestens eine Impfdosis erhalten.
"In keinem anderen Land Europas sind damit mehr Menschen geimpft als in Deutschland", schreibt Gesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter. Das reiche jedoch noch nicht, um die Delta-Variante des Virus einzudämmen. Unter den Bundesländern lag Bremen dem RKI zufolge mit einem Anteil von 69,1 Prozent mindestens einmal geimpfter Menschen weiter an erster Stelle. Auch bei den vollständig Geimpften belegte Bremen mit 53,5 Prozent den Spitzenplatz. Schlusslicht bei den Erstimpfungen blieb Sachsen (51,1 Prozent), genau wie bei den vollständig Geimpften (43,7 Prozent).

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