Für Deutschlands
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason ist die
Ausgestaltung des olympischen Dorfs in Tokio in Zeiten von Corona noch schwer vorstellbar. "Was ich nicht begreife, ist, wie man das in einem olympischen Dorf regeln kann. Ich stelle mir das extrem schwierig vor", sagt der 61 Jahre alte Chefcoach aus Island, der mit seiner Mannschaft derzeit noch in Tokushima weilt und trainiert.
Dort habe man kaum Kontaktpersonen, schildert Gislason.
Er frage sich, wie das mit zig anderen Athleten in Tokio werde. "So wie die Japaner hier penibel jeder Sache nachgehen, denke ich mir aber: wenn jemand das schafft, werden das die Japaner sein", sagt Gislason.