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10:26
19.07.2021
Nach einem Anstieg der Todes- und Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Delta-Variante hat die iranische Regierung einen sechstägigen Lockdown in der Hauptstadt Teheran verhängt. "Teheran ist zur Roten Zone erklärt worden und daher bleiben alle Behörden in der Stadt von diesem Dienstag bis kommenden Sonntag geschlossen", sagte Regierungssprecher Ali Rabiei im Staatsfernsehen. Medienberichten zufolge sollen auch der Basar und die Einkaufspassagen während dieses Zeitraums geschlossen bleiben. Unklar sei noch, ob auch die Banken schließen oder nicht.    
Die sogenannte Delta-Variante hatte in den vergangenen Wochen für eine Zunahme der Corona-Zahlen in dem Land gesorgt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es zuletzt pro Tag bis zu 200 Tote und über 22.000 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden im Iran mehr als 87.000 Todesfälle und über 3,5 Millionen Infektionen registriert. 

09:32
19.07.2021
Vor Beginn der Olympischen Spiele von Tokio ist der dritte Sportler im Athletendorf positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beachvolleyballspieler Ondrej Perusic sei betroffen, teilt das Nationale Olympische Komitee Tschechiens mit. Noch am Vormittag hatten die Olympia-Organisatoren erklärt, dass nach den ersten beiden Corona-Fällen im olympischen Dorf keine weiteren dortigen Neuinfektionen bei Sportlern festgestellt worden seien. 

09:20
19.07.2021
Deutschlands Athletensprecher Max Hartung zweifelt nach dem monatelangen Stillstand bei den Dopingkontrollen in der Pandemie wie viele Olympia-Starter an der Chancengleichheit bei den Sommerspielen in Tokio. "Das hat Türen geöffnet", sagte der Weltklasse-Säbelfechter. "Da gab es mehr Chancen für Betrüger." Misstrauisch ist auch Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig. "Es bleiben Zweifel und Ungewissheit", sagt er. Die Welt-Anti-Doping-Agentur habe die Verantwortung, Chancengleichheit zu gewährleisten, doch in der Corona-Krise sei es "noch schwieriger gewesen, dieser Erwartung gerecht zu werden". 
Den Argwohn der sauberen Athleten, bei den Tokio-Spielen mehr denn je von Dopern betrogen zu werden, kann Andrea Gotzmann verstehen, hält ihn aber zum größten Teil für unberechtigt. "Ich kann es in gewisser Weise nachvollziehen. Es wird ja immer wieder thematisiert und es ist wichtig, dass allen diese Chancengleichheit zu Teil wird", sagt die Vorstandschefin der Nationalen Anti-Doping-Agentur. ""Manchmal entspricht die gefühlte Wirklichkeit nicht immer der Faktenlage."

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