Erstmals will Bangladesch auch Flüchtlinge der muslimischen Rohingya-Minderheit aus dem benachbarten Myanmar gegen Corona impfen lassen. Ab August sollen zunächst rund 50.000 der über 55 Jahre alten Flüchtlinge Impfungen erhalten, sagte der Chef der für Flüchtlinge zuständigen Behörde, Shah Rezwan Hayat, der Deutschen Presse-Agentur.
In überfüllten Camps im südasiatischen Bangladesch leben mehr als eine Million muslimische Rohingyas aus dem mehrheitlich buddhistischen Nachbarland Myanmar.
Gerade durchlebt Bangladesch eine heftige Corona-Welle, und auch in den Flüchtlingslagern nehmen die Fälle zu. Bislang sind in dem Land mit 160 Millionen Einwohnern etwas mehr als eine Million Dosen verimpft worden.