Die britische Regierung hat in der Coronavirus-Pandemie für Hilfskredite an Unternehmen in Höhe von etwa 80 Milliarden Pfund (93,4 Milliarden Euro) gebürgt. Das geht aus einer Mitteilung des britischen Finanzministeriums hervor. Insgesamt verteile sich die Summe aus verschiedenen Programmen auf rund 1,7 Millionen Einzelkredite, hieß es.
Profitiert haben davon nach Angaben der Regierung Unternehmen jeglicher Größe, von großen exportorientierten Industriekonzernen bis hin zu kleinen Firmen. Hinzu komme die Unterstützung durch das der deutschen Kurzarbeit nachempfundene "Job Retention Scheme", die Stundung von Unternehmenssteuern, eine Reduzierung der Umsatzsteuer und ein Stopp von Zwangsräumungen kommerziell genutzter Räume.