Letztes Update:
20220127220332

16:09
05.07.2021
Der an Covid-19 erkrankte Luxemburger Premierminister Xavier Bettel muss wegen anhaltender Krankheitssymptome länger im Krankenhaus bleiben. Wie die Regierung mitteilte, steht der 48-Jährige unter ständiger ärztlicher Beobachtung. Bei ihm sei am Wochenende eine unzureichende Sauerstoffsättigung festgestellt worden. Sein Zustand gelte als ernst, aber stabil. Er müsse schätzungsweise noch zwei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben.
Bettel war am Wochenende wegen verstärkter Symptome ins Krankenhaus gebracht worden, vorsichtshalber und für 24 Stunden, wie es anfangs hieß. Der Premierminister war am Sonntag vor einer Woche nach dem EU-Gipfel in Brüssel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte nach Angaben seines Sprechers zunächst nur Fieber und Kopfschmerzen. Beim Gipfel hatte Bettel Kontakt mit vielen anderen europäischen Staats- und Regierungschefs, auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach eigenen Angaben wurde er bislang einmal gegen das Coronavirus geimpft.

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15:18
05.07.2021
Im Kampf gegen die Delta-Variante sollten laut Berechnungen des Robert Koch-Instituts mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Senioren ab 60 Jahren vollständig geimpft sein. "Bei rechtzeitigem Erreichen dieser Impfquote scheint eine ausgeprägte 4. Welle im kommenden Herbst/Winter unwahrscheinlich", heißt es.
Dennoch müsse sich die Bevölkerung weiter an die Basishygienemaßnahmen halten. Möglicherweise sei es auch notwendig, bei ansteigenden Infektionszahlen Kontakte "zu einem gewissen Grad" zu reduzieren. 
"Die Ergebnisse zeigen, dass unter den getroffenen Annahmen, insbesondere einer zunehmenden Dominanz der Delta­Variante, die Impfkampagne mit hoher Intensität weitergeführt werden sollte." Das RKI ist vorsichtig optimistisch, dass die angestrebten Impfziele auch tatsächlich erreicht werden können.

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