Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, ist für ein Ende der Maskenpflicht im neuen Schuljahr, falls die Corona-Inzidenzwerte niedrig bleiben. "Nach den Ferien beobachten wir die Situation der Reiserückkehrer, und wenn wir das in den Griff bekommen, dass die Inzidenzen nicht besonders hoch sind, dann kann man auch die Masken im Unterricht wieder ablegen", sagt der NRW-Ministerpräsident im WDR. "Das Hauptziel muss sein: Man darf nicht als erstes wieder die Schulen schließen."
Eine Verlängerung der am 1. Juli endenden Homeoffice-Pflicht lehnt Laschet ab. Darüber müssten die Betriebe nach ihren jeweiligen Bedürfnissen entscheiden. Dies dürfe angesichts von Inzidenzwerten um 5 Infizierte auf 100.000 Menschen in sieben Tagen nicht der Gesetzgeber zentral verordnen.