Afrikas letzte absolute Monarchie wird von Massenprotesten erschüttert. Die Regierung des weitgehend von Südafrika umschlossenen Gebirgskönigreichs Eswatini (früher: Swaziland) hat daher am Abend weitreichende Restriktionen erlassen und sie auch mit einer aktuellen Corona-Infektionswelle begründet. In den vergangenen Tagen gab es Zusammenstöße zwischen der Polizei und den Demonstranten, die demokratische Reformen einfordern.
Der mit absoluter Macht herrschende König Mswati III. war immer wieder wegen seiner Verschwendungssucht in dem bitterarmen Land in die Kritik geraten. Politische Parteien sind dort seit 1973 verboten.