Letztes Update:
20220127220332

16:15
28.06.2021
Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, warnt in der Debatte um strengere Regeln für Reiserückkehrer davor, Urlauber zu verunsichern. Bareiß sagt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Es gelten bereits höchste Sicherheitsvorschriften für solche Gebiete, aus denen aufgrund der Delta-Variante eine Gefahr ausgeht. Dabei sollte es bleiben. Die aktuelle Diskussion um erneute Änderungen verunsichert die Menschen unnötig und kostet Vertrauen."
Angesichts der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus in Europa hatten mehrere Ministerpräsidenten schärfere Bestimmungen gefordert. Bareiß sagt, mit der bundesweiten Einreiseverordnung seien klare und nachvollziehbare Regelungen geschaffen worden. In vielen Regionen der Welt sei das Reisen derzeit sicher möglich, unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen vor Ort und der geltenden Einreisebestimmungen. 

15:49
28.06.2021
UPDATE | Auf Reisende kommen vorerst keine schärferen Corona-Regeln bei der Einreise oder Rückkehr nach Deutschland zu. Das ist das Ergebnis von Beratungen von Bund und Ländern vom Nachmittag, wie die Deutsche Presse-Agentur in Berlin erfuhr. Demnach soll die geltende Einreiseverordnung nicht kurzfristig geändert werden. Mehrere Ministerpräsidenten hatten schärfere Bestimmungen gefordert, um eine erneute Verschärfung der Corona-Lage zu verhindern.

14:42
28.06.2021
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer warnt vor einer Einschleppung des Coronavirus durch Urlauber. "Urlaub im Ausland ist etwas sehr Sensibles", sagt er dem Portal Sächsische.de. "Wir sehen gerade, was in Portugal passiert und in Großbritannien", so der Regierungschef. "Flieger, die aus diesen Region kommen, müssen kontrolliert werden und das mit einer hohen Präzision."
Zugleich appelliert der Regierungschef an die Menschen, sich impfen zu lassen. "Corona wird nur ein Ende haben, wenn mindestens 80 Prozent der Bevölkerung geimpft sind." Der Impfstoff sei jetzt da. 

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