Der medizinische Berater der Fußball-EM, Daniel Koch, hat die Pläne für eine Zulassung von 60.000 Zuschauern zu den Halbfinals und dem Finale in London verteidigt. "Leute im Stadion zu haben, bedeutet nicht automatisch ein höheres Risiko", sagt der Schweizer bei einer Medienrunde der UEFA. Die Menschen würden "unter Sicherheitsvorkehrungen ins Stadion gehen und unter Sicherheitsvorkehrungen reisen". Die (Teil-)Zulassung von Zuschauern in Stadien sei es nicht, die aktuell die Unterschiede in der Entwicklung der Pandemie ausmacht, so Koch weiter.
Ob es einen Unterschied mache, ob 60.000 oder 20.000 Besucher in einer Arena seien, hänge immer auch von der lokalen Situation und den dort geltenden Maßnahmen ab. "Die Situation in Europa war lange nicht so gut wie jetzt", so Koch.