Letztes Update:
20220127220332

07:43
22.06.2021
Nordkorea hat nach eigenen Angaben bei mehr als 30.000 Tests auf das Coronavirus keine einzige Infektion entdeckt. Die Weltgesundheitsorganisation teilt mit, bei den von Nordkorea gemeldeten Tests seien vom 4. bis 10. Juni 733 Personen getestet worden, von denen 149 grippeähnliche Krankheiten oder schwere Atemwegsinfektionen gehabt hätten.
Angesichts der schlechten medizinischen Infrastruktur und durchlässigen Grenze zu China zweifeln internationale Fachkreise die nordkoreanische Darstellung an, coronafrei zu sein. Allerdings hat die Staatsführung die Abwehr des Coronavirus zu einer existenziellen Herausforderung erklärt. Tourismus wurde verboten, diplomatisches Personal außer Landes gebracht und Grenzverkehr und -handel drastisch eingeschränkt.

07:03
22.06.2021
Ein in Kuba entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus hat nach Regierungsangaben in klinischen Tests eine Wirksamkeit von 92 Prozent erreicht. Details zur klinischen Erprobung wurden in der Mitteilung nicht genannt. 
In Kuba werden mehrere selbst entwickelte Impfstoffe erprobt. Die Mitteilung bezog sich auf ein Abdala genanntes Vakzin, das in drei Dosen verabreicht werden soll. Ein anderes Vakzin, Soberana 2, soll nach amtlichen Angaben eine Wirksamkeit von 62 Prozent erzielt haben. 

06:14
22.06.2021
Der damalige US-Präsident Donald Trump soll einem Buch zufolge zu Beginn der Corona-Pandemie erwogen haben, infizierte Landsleute nach der Rückkehr aus dem Urlaub zur Quarantäne nach Guantánamo zu schicken. Das berichtet die Washington Post vorab unter Berufung auf das noch unveröffentlichte Buch "Alptraum-Szenario: Die Reaktion der Trump-Regierung auf die Pandemie, die die Geschichte verändert hat", das zwei Mitarbeiter der Zeitung geschrieben haben. In Guantánamo Bay auf Kuba betreiben die USA einen Militärstützpunkt mit einem berüchtigten Gefangenenlager.
"Haben wir keine Insel, die wir besitzen?", soll Trump im Februar 2020 im Weißen Haus gefragt haben, bevor sich das Virus dramatisch in den USA ausbreitete. Und dann: "Was ist mit Guantánamo?" Trump-Berater seien fassungslos gewesen, schreibt die Washington Post. Letztlich sei die Idee verworfen worden, weil sich die Berater über die öffentliche Reaktion gesorgt hätten, wären Urlaubsrückkehrer auf demselben US-Stützpunkt untergebracht worden wie Terrorverdächtige.

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