Letztes Update:
20220127220332

09:53
17.06.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechtfertigt das Vorgehen seines Ressorts beim Beschaffen damals knapper Corona-Schutzmasken im Frühjahr 2020. "Ja, es stimmt: In dieser Notlage haben wir tatsächlich unkonventionell handeln müssen", sagt er. Er könne sich erinnern, wie Unikliniken wegen fehlender Masken fürchteten, den Betrieb einstellen zu müssen. Dann könne man sagen, man habe gerade keine Struktur für eine Lösung. Stattdessen habe das Ministerium aber auf verschiedenen Wegen alles versucht "und auch viel bezahlt, das ist wahr". Als Lehre daraus gelte es jetzt zu schauen, dass es nicht noch einmal so komme, so Spahn. So werde auch mit dem Bundesinnenministerium beraten, mehr operative Einheiten für solche Fragen zu bekommen. 
Der Bundesrechnungshof hatte die zentrale Beschaffung von Masken durch das Gesundheitsministerium kritisiert. Die zu den Beschaffungsausgaben von 6,3 Milliarden Euro hinzukommenden Kosten von bislang 320 Millionen Euro etwa für Transport, Lagerung, Qualitätsprüfungen und externe Beratung könnten durch Rechtsstreitigkeiten und Entsorgungskosten weiter ansteigen.

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09:30
17.06.2021
Japan hebt einen Monat vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio den Corona-Notstand für die Millionen-Hauptstadt Tokio auf. Nach Ende des wochenlangen Notstands an diesem Sonntag werde man jedoch manche Restriktion aufrechterhalten, erklärt die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga. 
Angesichts landesweit gesunkener Infektionszahlen möchte die Regierung eine begrenzte Zahl an heimischen Zuschauern in den Olympia-Wettkampfstätten zulassen. Wie lokale Medien berichten, erwägt die Regierung in Tokio eine Obergrenze von 10.000 Zuschauern. Olympia-Fans aus dem Ausland sind bereits ausgeschlossen worden.  

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