Trotz des Abflauens der Corona-Krise muss der Staat nach Meinung von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) weiter ein scharfes Auge auf die Protestbewegung um die sogenannten Querdenker haben. "Wir haben die klare Erkenntnis, dass im Zuge des Protestgeschehens Verschwörungsideologien Aufwind erhalten und sich sehr stark verbreitet haben", sagt der Vorsitzende der Innenministerkonferenz der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.
Es gehe um Ideologien, die sich gegen staatliche Vertreter, einzelne gesellschaftliche Gruppen oder gegen die Demokratie an sich richten. "Diese Entwicklung werden wir auf das Schärfste beobachten." Man werde die Zusammenarbeit der Verfassungsschützer "bundesweit intensivieren und standardisieren".