Während der Corona-Krise wurden viele OPs verschoben, um Platz für Covid-Fälle zu schaffen.
Für viele Raucherbein-Patienten könnte deshalb Hilfe zu spät gekommen sein - mit schlimmen Folgen. Coronabedingt verschobene Operationen haben nach Einschätzung von Experten zu einem Anstieg der Amputationen bei Patienten mit einem sogenannten Raucherbein geführt.
Menschen mit
peripherer arterieller Verschlusskrankheit (
pAVK) - umgangssprachlich als Raucherbein bezeichnet - wurden während der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 seltener als zuvor in Krankenhäusern vorstellig, sagt der Vizepräsident der
Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Thomas Schmitz-Rixen, im Gespräch mit der
Deutschen Presse-Agentur.