Letztes Update:
20220127220332

07:40
12.06.2021
Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland derzeit Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zufolge auf einen Handwerker oder eine Handwerkerin warten. "Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen", sagt Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ein Grund für die lange Wartezeit sei die Unterbrechung der Lieferketten in der Pandemie. "Baumaterialien sind knapp und die Materialpreise haben sich exorbitant erhöht", so Wollseifer. "Es fehlt an Holz, Metall, Kunststoff, Chips - praktisch an allem, was man für den Hausbau braucht."
Die Preise für Holz und andere Baustoffe sind auf dem Weltmarkt unter anderem wegen der großen Nachfrage aus China und den USA stark gestiegen. Wollseifer ruft die Bundesregierung zum Handeln auf und fordert, Preisanpassungen bei der öffentlichen Auftragsvergabe auch für laufende Verträge zu ermöglichen. 

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06:57
12.06.2021
Eine hohe Impfquote im Land kann offenbar das Risiko für ungeimpfte Jugendliche vermindern, sich mit Corona anzustecken. Das zeigen Gesundheitsdaten aus Israel, die im Fachjournal Nature Medicine vorgestellt werden. Mit zunehmender Zahl geimpfter Erwachsener wurden demnach immer weniger unter 16-Jährige positiv auf Corona getestet - im Mittel halbierte sich der Anteil positiv Getesteter in der noch ungeimpften Bevölkerung mit jedem Anstieg um 20 Prozentpunkte beim Anteil Geimpfter.
Die Daten stützen die Hoffnung, dass die Kinder in Deutschland im Herbst vor größeren Ansteckungswellen geschützt sein könnten, wenn bis dahin ein Großteil der Erwachsenen den vollen Impfschutz hat. Die Forscher merken allerdings an, dass bei den Ergebnissen die Möglichkeit einer natürlich erworbenen Immunität gegen Corona - also durch überstandene Infektion - bei den unter 16-Jährigen nicht berücksichtigt wurde. Zudem habe es zeitweise Lockdown-Maßnahmen gegeben, deren Einfluss auf das Infektionsgeschehen in der Auswertung nicht berücksichtigt sei. 

03:00
12.06.2021
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Eine Empfehlung an Parteifreunde, dies ebenso zu tun, will der 59-Jährige aber nicht aussprechen. Er habe sich "nach reiflicher Abwägung" entschlossen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, sagt er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seine erste Impfung liege noch nicht lange zurück.

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