Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert die G7-Staaten dazu auf, 16 Milliarden Euro für die Impflogistik in ärmeren Ländern bereitzustellen. Die sieben Industriestaaten wollen bei ihrem Gipfel im englischen Cornwall ab Freitag eine Spende von mindestens einer Milliarde Impfdosen zusagen, wie die britische Regierung ankündigte. "Die Impfdosen müssen aber auch zu den Menschen kommen", sagt Müller der Augsburger Allgemeinen. "Dafür fehlen weiterhin 16 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr - etwa für Kühlketten, Tests und Medikamente zur Behandlung der Folgen einer Infektion."
Die G7 solle diese Finanzlücke schnell schließen, fordert Müller. Deutschland sei vorangegangen und habe 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt.