Letztes Update:
20220127220332

16:08
10.06.2021
Die Ansichten der Deutschen zur Impfung von Kinder ab 12 Jahren gehen auseinander. Im neuen ARD-Deutschlandtrend äußern 43 Prozent den Wunsch, dass auch Kinder ab 12 Jahren möglichst schnell eine Impfung erhalten. 48 Prozent stimmen dem nicht zu. Die EU-Arzneimittelbehörde hatte den Impfstoff von Biontech/Pfizer auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat für Deutschland aber keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen.

16:01
10.06.2021
Der britische Premierminister Boris Johnson fordert die G7-Staaten zur Spende von einer Milliarde Corona-Impfdosen an Entwicklungsländer auf. "Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die Pandemie zu überwinden, die Gefahr eines neuen Auftretens zu minimieren und unsere Wirtschaft nach dieser Tragödie besser wiederaufzubauen", schreibt Johnson in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Daher müsse das Gipfeltreffen im südwestenglischen Cornwall "ein hohes, aber absolut notwendiges Ziel" verabschieden und Entwicklungsländern eine Milliarde Impfstoffdosen zur Verfügung stellen, so Johnson. Angepeilt werden müsse, dass bis Ende 2022 alle Menschen auf der Welt geimpft werden können. Wichtig sei dafür vor allem Kooperation. 

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15:36
10.06.2021
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem G7-Gipfel deutlich mehr finanzielle Unterstützung für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung angekündigt. "Covid-19 hat zu einer der schlimmsten Bildungskrisen der Geschichte für Kinder in der ganzen Welt geführt", sagt die CDU-Politikerin. Etwa elf Millionen Mädchen, von der Vorschule bis zur Sekundarschule, liefen Gefahr, nicht in die Schule zurückzukehren, was schwerwiegende Folgen für ihr Leben nach sich ziehe. Nach Angaben von der Leyens wird die EU-Kommission deswegen ihren Beitrag für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung um 32 Prozent erhöhen. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 solle ein Gesamtbetrag in Höhe von 700 Millionen Euro fließen.

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