Der europäische Markt für illegale Drogen hat sich als widerstandsfähig gegen Störungen durch die Pandemie erwiesen. Die Risiken für die öffentliche Gesundheit nahmen sogar eher noch zu, wie die EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) in ihrem Bericht 2021 betonte. Die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, hob die weiter anhaltende Bedrohung durch illegale Drogen hervor.
"Ich bin besonders besorgt über die hoch reinen und hoch wirksamen Substanzen, die auf unseren Straßen und im Internet erhältlich sind, sowie über die 46 neuen Drogen, die allein im Jahr 2020 in der EU entdeckt wurden", sagt die Schwedin. Die Gesamtzahl der von der EMCDDA überwachten Substanzen sei auf 830 angewachsen.