Letztes Update:
20220127220332

15:50
08.06.2021
In Schwaben hat ein Arzt eines kommunalen Impfzentrums einem neunjährigen Mädchen unzulässigerweise eine Corona-Impfung verabreicht. Wie die Polizei mitteilte, ist ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Mediziner eingeleitet worden, nachdem das Kind die Spritze bekommen hat. Zunächst hatte der Augsburger Sender Hitradio RT1 über die Impfung berichtet.
In Deutschland ist eine Immunisierung mit dem Vakzin von Biontech inzwischen für Kinder ab zwölf Jahren erlaubt, Jüngere dürfen keine Impfung erhalten. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, wie es zu der Impfung des Kindes in Bobingen (Landkreis Augsburg) kam. Dazu sollen nun die Beschäftigten des Impfzentrums befragt werden. Das Mädchen war nur als Begleitung ihres Vaters, für den die Spritze eigentlich war, in dem Zentrum.

15:08
08.06.2021
Japans Olympia-Ministerin Tamayo Marukawa hält eine nochmalige Verschiebung der Sommerspiele in Tokio für schwierig. Nach einer Kabinettssitzung angesprochen auf eine Verschiebung wegen der andauernden Corona-Pandemie sagte Marukawa laut dem japanischen Fernsehsender NHK, dass sich eine Sicherstellung der Wettkampfstätten und Unterkünfte im Falle einer Terminverschiebung schwierig gestalten würde.
Britische Medien hatten berichtet, dass angeblich einzelne Sponsoren eine Verschiebung der in weniger als zwei Monaten geplanten Spiele (ab 23. Juli) auf September oder Oktober vorgeschlagen hätten. Dazu sagte Marukawa, dass das Olympische Organisationskomitee zumindest nichts davon gehört habe. Sie jedenfalls halte eine Verschiebung der Spiele für ziemlich schwierig, zumal bereits die ersten ausländischen Athleten ihre Vorbereitungscamps in Japan bezogen hätten.

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14:46
08.06.2021
Die ersten nationalen Pläne zur Verwendung der milliardenschweren europäischen Corona-Hilfen sollen nächste Woche von der EU-Kommission gebilligt werden. Dies kündigte Präsidentin Ursula von der Leyen im Europaparlament an: "Das erste Geld wird in den nächsten Wochen fließen." Rund ein Jahr nach den ersten Gipfel-Beschlüssen für das Programm im Umfang von 750 Milliarden Euro sei das ein historischer Erfolg.
Bisher hätten 23 der 27 EU-Staaten ihre Aufbaupläne bei der EU-Kommission zur Prüfung eingereicht, so von der Leyen.

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