Nach mutmaßlichem Betrug in
Corona-Schnelltest-Centern sollen die
Betreiber künftig
weniger abrechnen können und
strenger kontrolliert werden. Das sehen Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen. Der
Verdacht auf Testbetrug in großem Stil war durch eine Veröffentlichung von
WDR,
NDR und
Süddeutscher Zeitung Ende Mai aufgekommen. Die abgerechneten Tests mehrerer von den Reporterinnen und Reportern beobachteter Stellen überstiegen demnach die Besucher an einzelnen Tagen deutlich. Nun sollen die Betreiber von Teststellen für die Entnahme des Abstrichs nur noch
8 statt bisher 15 Euro bei ärztlichen und 12 Euro bei anderen Anbietern abrechnen können. Weil die Tests günstiger geworden sind, sollen sie nur noch pauschal mit 3 statt mit bis zu 6 Euro abgerechnet werden können.