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06:34
05.06.2021
Trotz der Öffnung der Innengastronomie in Großbritannien klagen britische Pubs über deutliche Umsatzeinbußen. In der Woche vom 17. Mai - der ersten nach Lockerung entsprechender Corona-Vorschriften - hätten die Erlöse 20 Prozent unter der Vergleichswoche im Jahr 2019 gelegen, teilte der Branchenverband British Beer and Pub Association (BBPA) mit. Der Verband macht dafür die bestehenden Restriktionen verantwortlich. So dürfen auch in Pubs die Gäste nur am Tisch bedient werden, es gilt eine Abstandspflicht von mindestens einem Meter und Stehen ist verboten.
Wenn sich der Trend fortsetze, werde jeder Pub im Jahr durchschnittlich rund 94.000 Pfund (110.000 Euro) verlieren, rechnete der BBPA vor. Um diesen Verlust auszugleichen, müsse jede Kneipe zusätzlich 24.672 Pints Bier verkaufen.

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