Letztes Update:
20220127220332

09:25
01.06.2021
UPDATE | Bestimmte Coronavirus-Varianten werden von der WHO umbenannt. Die Weltgesundheitsorganisation setzt ab sofort auf neutrale Namen, um zu verhindern, dass die Varianten nach den Ländern benannt werden, in denen sie zuerst entdeckt wurden. Sie nimmt nun Buchstaben des griechischen Alphabets für die Bezeichnung der Corona-Varianten, die sie als "besorgniserregend" oder "Varianten von Interesse" einstuft.

So heißt die zuerst in Großbritannien aufgetauchte Variante B.1.1.7 nun Alpha. Die in Südafrika entdeckte Variante B.1.351 wird zu Beta, die in Brasilien nachgewiesene Variante P.1 wird Gamma und die zunächst in Indien gefundene Variante B.1.617.2 wird Delta. Die Variante, die jüngst in Vietnam entdeckt wurde, steht noch nicht auf der WHO-Liste. Die WHO empfiehlt etwa Medien, die neuen Bezeichnungen zu nutzen. Zuletzt hatte es immer wieder Kritik gegeben, dass die Bezeichnungen mit Ländernamen diskriminierend seien.

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09:16
01.06.2021
In Schweden werden die Corona-Maßnahmen schrittweise gelockert. Ab heute sind unter anderem wieder mehr als acht Teilnehmer bei Zusammenkünften und Veranstaltungen erlaubt. In Innenräumen mit festen Sitzplätzen wie zum Beispiel im Kino dürfen jetzt 50 Menschen dabei sein, bei Veranstaltungen unter freiem Himmel wie Fußballspielen im Stadion bis zu 500. Bei Läufen und anderen draußen stattfindenden sportlichen Wettkämpfen sind 150 Teilnehmer erlaubt.
Außerdem dürfen Restaurants nun zwei Stunden länger als bislang offen bleiben, nämlich bis 22.30 Uhr. Dabei dürfen aber weiterhin maximal nur vier Personen am selben Tisch sitzen.

09:04
01.06.2021
UPDATE | Das Robert Koch-Institut (RKI) hat Deutschland in seiner Corona-Risikobewertung herabgestuft, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler in Berlin bekanntgeben. Die Gefahrenlage werde von "sehr hoch" auf "hoch" heruntergestuft, sagt Spahn. Am 11. Dezember sei sie hochgestuft worden.
Angesichts der über Tage niedrigeren Inzidenzen, der sinkenden Infektionszahlen und der Entspannung auf den Intensivstationen in Deutschland sei dieser Schritt möglich. "Die Lage wird besser, sie wird deutlich besser", sagt Spahn, "aber wir sind noch mitten in dieser Pandemie". Direkte Auswirkungen etwa auf die Corona-Maßnahmen hat die Herabstufung nicht. «Es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, dass die Robert-Koch-Institut-Einschätzung direkt eine Folge hätte», sagt Spahn. 

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