Im Mai haben etwas mehr Menschen in Deutschland zumindest teilweise aus dem Homeoffice heraus gearbeitet. Die Quote stieg von 30,8 Prozent im April auf 31,0 Prozent, wie das Ifo-Institut mitteilt. Das ist nach wie vor nur etwas mehr als die Hälfte der 56 Prozent der Arbeitnehmer, bei denen das Forschungsinstitut Potenzial für zumindest teilweises Homeoffice sieht.
"Wir beobachten seit Februar praktisch eine gleichbleibende Homeoffice-Quote, trotz der krisenbedingt eingeführten Pflicht", sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut. Den höchsten Homeoffice-Anteil gab es laut Ifo bei IT-Dienstleistern. Hier stieg er um 0,6 Punkte auf 80,6 Prozent. Deutlich rückläufig war er im Mai bei Forschern und Entwicklern, wo es einen Rückgang von 55,4 auf 49,1 Prozent gab.