Der Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen von den Grünen sieht eine Bevorzugung von Schülern bei den Corona-Impfungen kritisch. "Wichtig ist, Eltern zu impfen, Angehörige, Verwandte zu impfen, Lehrerinnen, pädagogisches Personal zu impfen, bevor wir dann in einem letzten Schritt - im Falle einer Empfehlung durch die Ständige Impfkommission (Stiko) - auch dazu kommen, Teile von Kindern und Jugendlichen impfen zu können", sagt Dahmen im ARD-"Morgenmagazin". Bisher seien noch viele Menschen in den Risikogruppen nicht geimpft.
Beim Nachrichtenportal t-online riet er der Politik, die ausstehende Entscheidung der Stiko zu berücksichtigen: "Wir sind als Politiker gut beraten, die wissenschaftlichen Gremien in Deutschland nicht weiter zu unterhöhlen, auch wenn die Ergebnisse uns manchmal nicht passen", so der ehemalige Leiter des Rettungsdienstes Berlin.