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10:30
25.05.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ruft dazu auf, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) finanziell zu stärken. Mit der derzeitigen Ausstattung könne die WHO die Erwartungen nicht erfüllen, darunter den Schutz der Welt vor neuen Pandemien, sagt Spahn in einer Videobotschaft, die heut bei der WHO-Jahrestagung in Genf gezeigt wurde. Neben den niedrigen Mitgliedsbeiträgen, die die 194 Länder seit Jahren nicht erhöht haben, fehle auch Geld in Sondertöpfen, etwa für Noteinsätze. "Das ist inakzeptabel", sagt Spahn. 
Deutschland ist in der Pandemie zum größten Geldgeber der WHO geworden, mit rund 900 Millionen Euro für das Zweijahresbudget 2020/2021. Zweitgrößter Geldgeber ist die Stiftung von Bill und Melinda Gates. Chinas Beitrag für den Zeitraum beträgt nach Angaben der WHO-Budget-Analysten umgerechnet knapp 150 Millionen Euro. 

10:02
25.05.2021
Bis nächsten Sonntag sollen 170 Millionen Europäer zumindest einmal gegen Corona geimpft sein. Das seien 46 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Europäischen Union, erklärt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Angaben aus EU-Kreisen beim Gipfel in Brüssel. Bis 30. Mai würden in der EU etwa 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff ausgeliefert und davon 245 Millionen Dosen verabreicht sein.
Die Lieferungen im zweiten Quartal von April bis Juni übertreffen demnach die ursprünglichen Erwartungen: Es sollen 413 Millionen Impfdosen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson in der EU ankommen. Nach der jetzigen Prognose sollen es im dritten Quartal von Juli bis Ende September sogar 529 Millionen Dosen werden, im vierten Quartal dann noch einmal 452 Millionen. Von der Leyen hat das Ziel ausgegeben, mindestens 70 Prozent der Erwachsenen in der EU gegen Covid-19 zu impfen. Sie hält dies bis Juli für erreichbar, zumindest für die Erstimpfung.

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