Letztes Update:
20220127220332

17:11
18.05.2021
Mit einer selbst in Auftrag gegebenen Studie zum Infektionsgeschehen unter Zugbegleitern wirbt die Deutsche Bahn für einen aus ihrer Sicht sicheren Fernverkehr. In drei Testreihen wurden demnach in diesem und im vergangenen Jahr jeweils mehr als 1000 Beschäftigte im Fernverkehr getestet, wie der Konzern mitteilt. Darunter waren neben Zugbegleitern auch Instandhalter und Lokführer - zwei Berufsgruppen, die deutlich weniger direkten Kundenkontakt haben. 
Bei den teilnehmenden Mitarbeitern wurden in den drei Testphasen PCR-Tests, mit denen eine akute Corona-Infektion nachgewiesen werden kann, sowie Antikörpertests gemacht. Die erhobenen Daten deuteten nicht darauf hin, dass die Zugbegleiter einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt seien als die anderen Berufsgruppen, heißt es im Abschlussbericht. In der dritten Testreihe vom 24. Februar bis zum 4. März wurden demnach bei 1014 Mitarbeitern Antikörpertests durchgeführt. Bei den Zugbegleitern lag der Anteil der positiven Tests demnach bei 6,8 Prozent, bei den Lokführern bei 3,9 Prozent und bei den Instandhaltern bei 8,5 Prozent.

15:52
18.05.2021
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigt sich angesichts steigender Impfzahlen in der Pandemie optimistisch, mahnt aber zugleich zur Vorsicht. Man sei auf einem guten und hoffnungsfrohen Weg, habe aber "noch nicht das rettende Ufer erreicht", sagt Merkel nach Informationen von Teilnehmern in den Online-Beratungen der Unionsfraktion im Bundestag. Öffnungsschritte sollten gut durchdacht werden. 
Zwar funktionierten die Impfstoffe, sagte die Kanzlerin demnach. Je aggressiver aber eine neue Virus-Variante sei, desto mehr Menschen müssten geimpft sein, um eine Herdenimmunität zu bekommen. Ein Unruheherd sei die indische Virus-Variante, die sich schneller ausbreite als die britische. Merkel bestätigte nach diesen Informationen, dass es am 27. Mai weitere Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder über das Vorgehen bei den Impfungen geben solle.

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