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20220127220332
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13:06
17.05.2021
Wegen der Pandemie erwartet der britische Rechnungshof enorme Belastungen für die Steuerzahler. Die geschätzten Kosten für die Krisenreaktion der Regierung zwischen Februar 2020 und Ende März 2021 betrügen 372 Milliarden Pfund (431 Mrd Euro), wie der Rechnungshof in London mitteilt. Das seien 100 Milliarden Pfund mehr als der im Januar errechnete Betrag. Davon seien 172 Milliarden Pfund bereits ausgegeben worden. Inbegriffen sind 26 Milliarden Pfund Kredite, die voraussichtlich abgeschrieben werden müssten.
Am meisten Geld stellt die Regierung demnach für die Wirtschaft bereit. Für Programme wie Kurzarbeit und andere Unterstützung für Unternehmen werden demnach 151 Milliarden Pfund fällig.

12:25
17.05.2021
In den Niederlanden steht der zweiten Runde von Lockerungen der Corona-Maßnahmen nichts mehr im Wege. Die Lage bei Neuinfektionen und Aufnahmen in Krankenhäuser habe sich deutlich verbessert, sagt Gesundheitsminister Hugo de Jonge. "Der weitere Schritt ist zu verantworten." Die Regierung hatte in der vergangenen Woche bereits die Lockerungen angekündigt, aber von sinkenden Infektionszahlen abhängig gemacht. Auf 100.000 Einwohner kommen zur Zeit etwa 223 Neuinfektionen in sieben Tagen.
Ab Mittwoch dürfen nun Zoos und Vergnügungsparks wieder öffnen, ebenso wie Fitnessstudios und Musikschulen. Prostituierte dürfen wieder Kunden empfangen, und auch die Gaststätten im Außenbereich von 6 bis 20 Uhr täglich Speisen und Getränke servieren - das war bisher nur von 12 bis 18 Uhr erlaubt. Museen, Bibliotheken, Kinos und Theater bleiben aber weiterhin geschlossen. Auch haben Schüler von weiterführenden Schulen und Studenten nur an einem Tag pro Woche Präsenzunterricht.

12:05
17.05.2021
Von den rund 1400 potenziellen deutschen Athleten, Trainern, Betreuern und Ärzten bei den Olympischen Spielen in Tokio sind inzwischen etwa 80 Prozent gegen das Coronavirus geimpft worden. Dies gab Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bei einem digitalen Fachgespräch der CDU/CSU zum Thema "Startschuss für den Neustart im Spitzen- und Breitensport" bekannt.
Für die deutschen Mannschaftsärzte und Mitglieder des Organisationsteams gebe es eine Impfpflicht. "Wir gehen damit einen Schritt weiter als das Internationale Olympische Komitee, das keine Impfpflicht vorgeschrieben hat", betonte Hörmann. In den nächsten beiden Wochen werde der Punkt kommen, an dem alle aus dem Team D und alle paralympischen Sportler geimpft sein würden, die das Angebot angenommen hätten oder annehmen wollten.

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