Letztes Update:
20220127220332

08:33
17.05.2021
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kündigt die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland an. "In dem Moment, wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden", so der Linken-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". Schon jetzt gebe es Hausärzte, die in der Entscheidung freier sind. Die Impfpriorität der Ständigen Impfkommission diene aber als Orientierung.
"In Impfzentren, die wir auch dauerhaft aufrechterhalten für die nächsten Monate, wird entlang der Impfpriorisierung weitergeimpft, bis genügend Impfstoff da ist", so Ramelow weiter. Außerdem würden auch die Impfungen in Betrieben vorbereitet. Zuvor hatten mehrere Bundesländer angekündigt, die Priorisierung bei Corona-Impfungen in Arztpraxen aufzuheben.

08:28
17.05.2021
Die Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, warnt vor der Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, "sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren", so Johna im Deutschlandfunk
Wer besonders drängele, komme dadurch möglicherweise früher zum Zug, als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. Schon jetzt fühlten sich viele niedergelassene Ärzte "wie die letzte Mauer" bei der Impfstoffvergabe. In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen in Arztpraxen. 

Wenn ich jetzt gleichzeitig allen Menschen die Vorstellung gebe, sie könnten drankommen, gleichzeitig aber das Gut so knapp ist, dass das gar nicht möglich ist, führt das doch zu Frustration. Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna  08:28
17.05.2021

08:02
17.05.2021
Der Staat hat einen Großteil der finanziellen Verluste der Bundesbürger durch Corona ausgeglichen. Rund 80 Prozent des "Einkommensschocks" seien abgefedert worden, schreiben die Autoren einer veröffentlichten Studie des Ifo-Instituts und des Joint Research Centers der Europäischen Kommission. Dabei hätten die Menschen quer durch alle Einkommensschichten ähnlich profitiert.
"Es ist gelungen, den Anstieg von Einkommensungleichheit und das Armutsrisiko abzufedern", sagt Andreas Peichl, Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. Laut Ifo haben unter anderem die Corona-Zuwendungen für Familien und die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes dazu beigetragen, die Bruttoerwerbseinkommen in Deutschland zu stabilisieren. Statt um knapp 5 Prozent sanken sie demnach nur um rund 0,8 Prozent

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