Letztes Update:
20220127220332

21:10
14.05.2021
Dänemark gräbt etwa vier Millionen Nerzen wieder aus, die im Herbst aus Furcht vor einer Coronavirus-Variante gekeult worden waren. Die Aktion auf einem Manövergelände im Westen des Landes soll 150 Millionen Kronen (gut 20 Millionen Euro) kosten. Die etwa 13 Tonnen Kadaver sollen verbrannt werden, nachdem Anwohner die Befürchtung geäußert hatten, die verwesenden Tiere könnten Trinkwasser und einen Badesee verseuchen.Die Virus-Mutation war auf dänischen Nerzfarmen festgestellt worden. Aus Furcht, sie könne auf Menschen übertragen werden, ließ die Regierung im November alle 17 Millionen Nerze keulen, obwohl sie gar nicht das Recht hatte, gesunde Tiere zu töten. Erst danach bemühte sie sich um eine Gesetzesänderung. Befürchtungen von Anwohnern, die vergrabenen Kadaver könnten das Grundwasser verseuchen, wies sie zurück. Landwirtschaftsminister Rasmus Prehn räumte jetzt ein, diese Informationen seien nicht korrekt gewesen. "Ihr Trinkwasser und der Badesee hier waren in Gefahr. Jetzt beseitigen wir die Quelle der Verschmutzung", so Prehn gegenüber der Zeitung Politiken.

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20:13
14.05.2021
Die indische Variante des Coronavirus B.1.617.2 ist nach Ansicht britischer Experten leichter übertragbar als die bisher vorherrschenden Virus-Varianten, inklusive der sogenannten britischen Variante B.1.1.7, wie Premierminister Boris Johnson sagt. Noch sei nicht klar, um wie viel schneller sich die Variante verbreite, so der konservative Politiker weiter. Im schlimmsten Fall stünden dem Land schwere Entscheidungen bevor. 
Insgesamt sind die Infektionszahlen in Großbritannien mit einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 23 sehr niedrig. Regional kam es aber in den vergangenen Wochen wieder zu einem Anstieg, der teilweise auf die indische Variante zurückgeführt wird. Laut Behördendaten hat sich die Zahl der in Großbritannien nachgewiesenen Fälle der Variante B.1.617.2 innerhalb einer Woche auf gut 1300 Fälle verdoppelt.

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