Bundesgesundheitsminister
Jens Spahn spricht sich beim weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie für einen
Mix aus "Zuversicht und Umsicht" aus und skizziert Empfehlungen für weitere Öffnungsschritte. "Es scheint gemeinsam zu gelingen, die dritte Welle zu brechen. Doch noch sind die Infektionszahlen zu hoch", heißt es in einem Schreiben Spahns an seine Länderkollegen. "Wenn zu viel zu schnell gelockert wird und die gegenseitige Vorsicht nachlässt, bestehen enorme Risiken für erneut stark steigende Infektionszahlen", mahnt der Minister. "Was es unbedingt zu
vermeiden gilt, ist ein
politischer Wettlauf der Lockerungen, zumal im Wahljahr." Jetzt gehe es darum, "eine Brücke über das zweite Quartal in den Sommer hinein zu bauen und abzusichern". Notwendig sei
"ein intensives Testen in allen Lebenswelten" als Grundlage für schrittweise Öffnungen. "Das Ende der Brücke ist erreicht, wenn wir die Impfraten derart haben steigern können, dass durch Ungeimpfte keine das Gesundheitssystem gefährdende Infektionsdynamik mehr ausgehen kann", betont Spahn.