Letztes Update:
20220127220332

10:22
13.05.2021
Seit der Freigabe von Astrazeneca für alle wird der Impfstoff nach Angaben des Apothekerverbands Nordrhein in vielen Arztpraxen knapp. "Der Impfstoff von Astrazeneca wird so stark nachgefragt, dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen", sagt der Verbandsvorsitzende Thomas Preis der Rheinischen Post. Teilweise habe der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht hätten, um 80 Prozent reduzieren müssen. "Viele Ärzte sind sehr verärgert, denn bereits bestehende Impftermine müssen nun storniert werden", berichtet Preis.
Zur erhöhten Nachfrage trägt demnach bei, dass die zweite Dosis nun bereits nach vier Wochen verabreicht werden kann. "Die Verkürzung der Impfabstände auf vier Wochen macht den Impfstoff für junge Menschen attraktiv. Sie wollen bei den anstehenden Lockerungen durch einen kompletten Impfschutz gut vorbereitet sein", sagt Preis. "Medizinisch gesehen wäre es besser, sich erst nach zwölf Wochen die Zweitimpfung geben zu lassen."

09:16
13.05.2021
In mehr als der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland liegt die 7-Tage-Inzidenz inzwischen unter 100. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) galt das zuletzt für 214 von 412 erfassten Kreisen und kreisfreien Städten (Datenstand 12.5.). Auch die Hälfte der Bundesländer liegt mittlerweile unter dem politisch maßgeblichen Wert von 100. Den RKI-Daten zufolge sieht es in Schleswig-Holstein mit 46 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche besonders gut aus. Nur noch ganz knapp über 100 liegen das Saarland und Bayern (beide 101). Schlusslichter sind weiterhin Sachsen (140) und Thüringen (163).

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08:55
13.05.2021
Berlin hebt ab Montag die Priorisierung für alle verfügbaren Corona-Impfstoffe bei Haus- und Betriebsärzten auf. Das kündigt ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit  auf dpa-Anfrage an. Zuvor hatte das Magazin Business Insider darüber berichtet. Bisher war die Vergabe an Kriterien wie Alter, Vorerkrankung und die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen geknüpft. Zuvor hatten bereits Bayern und Baden-Württemberg ähnliche Schritte angekündigt.
Das Vorgehen bedeutet allerdings nicht, dass jeder sofort nächste Woche geimpft werden kann. Die verfügbaren Impfstoffmengen sind laut Gesundheitsverwaltung zunächst weiter relativ knapp, erst ab Juni werde mit größeren Mengen gerechnet. Patienten, die zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sind, hätten zudem weiter Vorrang, erläutert der Sprecher.

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