Die Corona-Pandemie hat nach Experteneinschätzung die Lage für Kinder und Jugendliche, die auf Unterstützung angewiesen sind, noch einmal deutlich verschlechtert. Wer in Armut oder mit einer Behinderung aufwachse, werde von den Folgen der Pandemie besonders hart getroffen, teilt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) mit. Die AGJ ist nach eigenen Angaben "Forum und Netzwerk bundeszentraler Zusammenschlüsse, Organisationen und Institutionen der freien und öffentlichen Jugendhilfe in Deutschland".v
"Das Fatale ist, dass die soziale Karriereleiter unten keine Sprossen hat. Wer einmal in Armut – von Hartz IV – lebt, der wird das mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent auch in den nächsten fünf Jahren noch tun", sagt die AGJ-Vorsitzende Karin Böllert.