Eine kleine Gruppe von Schauspielern um "Babylon Berlin"-Star
Volker Bruch hat sich für die Video-Aktion
#allesdichtmachen gerechtfertigt. "
Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen", sagt Bruch in einem Interview, das er gemeinsam mit den Schauspielerinnen Miriam Stein, Nina Gummich und Karoline Teska der "
Welt am Sonntag" gab. "Kritik ist ja nicht nur für uns Künstler wahnsinnig wichtig, sondern auch für die Politik. Sie ist eine Form der Rückmeldung, die es ermöglicht, nachzujustieren", fügt er hinzu.
Es gebe Leute, "die sich jetzt trauen, etwas zu sagen, weil wir das getan haben. Aber zugleich versucht man, uns zu kriminalisieren und in eine undemokratische Ecke zu schieben", sagt Bruch.