Auf den Intensivstationen, wo positive Entwicklungen bei Corona-Neuinfektionen erst mit einiger Verspätungen spürbar werden, scheint sich die Lage zumindest zu stabilisieren. Am Dienstag lag die Zahl der versorgten Patienten bei 4955 Fällen, auch hier zeigt die Kurve seit Ende April tendenziell nach unten. "Der Anstieg bei der Zahl an intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten scheint aktuell gestoppt", schreibt das Robert Koch-Institut.
Auch die Intensivmediziner selbst verbreiten vorsichtigen Optimismus. Noch sei die Lage auf den Stationen angespannt, sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, in einem Youtube-Video. Man hoffe aber, dass bis Ende des Monats die Zahl der Intensivpatienten deutlich gesunken sei. "Das ist unser Licht am Horizont."