In Tschechien sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich mehr Menschen gestorben als üblich. Von Anfang Januar bis Ende März wurden 43.100 Todesfälle verzeichnet, wie die Statistikbehörde CSU mitteilt. In den ersten zwölf Wochen der letzten zehn Jahre waren es nie mehr als 30.100 gewesen. Zu den Gründen machte die Statistikbehörde keine Angaben; der Anstieg fällt aber zeitlich mit einem Höhepunkt der Corona-Pandemie in Tschechien zusammen.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben im ersten Vierteljahr nachweislich 14.639 Menschen, die zuvor positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden waren. Die Corona-Pandemie hatte das Gesundheitssystem in Tschechien an seine Grenzen gebracht.