Letztes Update:
20220127220332

15:02
04.05.2021
Knapp die Hälfte der Deutschen treibt einer Umfrage zufolge in der Corona-Pandemie weniger Sport als zuvor. Mehr als 48 Prozent der Ende Februar 2021 Befragten geben an, dass sie seltener trainieren als früher, wie die AOK Rheinland/Hamburg mitteilt. Die Krankenkasse hatte die Umfrage unter mehr als 10.000 Menschen in Auftrag gegeben. Noch deutlicher zeige sich die größere Zurückhaltung beim Sporttreiben bei den Jüngeren: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sagten sogar 56 Prozent, dass sie aktuell körperlich weniger aktiv seien als vor der Pandemie. Der Krankenkasse appelliert, sich auch im Lockdown viel zu bewegen: Es sei wichtig aktiv zu bleiben, so Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. "Bereits geringe körperliche Aktivitäten wie kleine Spaziergänge haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit", betont er. Tatsächlich sind Spaziergänge laut Umfrage bei vielen in der Corona-Zeit beliebter geworden: 43 Prozent der Deutschen gehen nun mehr spazieren als früher.

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14:44
04.05.2021
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen vor allem Selbstständige finanziell hart. Die Kluft zwischen Menschen mit geringerem Einkommen und Gutverdienern in Deutschland hat sich nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dadurch insgesamt etwas verringert. "Schon in der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass sich die Einkommensungleichheit in Krisenzeiten reduziert, weil die oberen Einkommen stärker sinken als diejenigen der unteren Einkommensgruppen", erläutert Studienautor und DIW-Experte Markus Grabka. 
"In der Corona-Pandemie wirken sich die rückläufigen Einkommen von Selbstständigen besonders auf die Verteilung aus." Selbstständige zählen vor allem zur oberen Hälfte der Einkommensgruppen. Die sinkende Ungleichheit sei allerdings nur eine Momentaufnahme. 

Zieht sich die Pandemie noch weit in das Jahr hinein und verschärfen sich die Eindämmungsmaßnahmen noch einmal, könnte dies mit steigenden Insolvenzzahlen und zunehmender Arbeitslosigkeit einhergehen und auch die Einkommenssituation in der Breite treffen. DIW-Experte Markus Grabka 14:44
04.05.2021
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