Seit zwei Monaten warten in der Slowakei 200.000 bereits gelieferte Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V auf ihre Zulassung. Die staatliche slowakische Arzneimittelbehörde SUKL sieht ihre früheren Bedenken bestätigt, wonach der an die Slowakei gelieferte Impfstoff nicht in allen Details identisch mit dem zuvor in der renommierten Fachzeitschrift Lancet beschriebenen sei.
In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Stellungnahme begrüßte SUKL-Sprecherin Magdalena Jurkemikova, dass der zunächst geheim gehaltene russisch-slowakische Liefervertrag nun doch veröffentlicht wurde. Dadurch sei nachweisbar, dass der Hersteller selbst ausdrücklich auf mögliche Abweichungen hingewiesen habe. "Sputnik V" sei laut Vertragstext eine Handelsmarke, die keine identische Zusammensetzung aller gelieferten Chargen garantiere.