Nach Angriffen auf Journalisten bei "Querdenken"-Demonstrationen in etlichen deutschen Städten schafft die Polizei Hannover Schutzzonen für Journalisten. "Die Polizeidirektion Hannover wird zusätzlich ein besonderes Augenmerk auf die freie Aufgabenerfüllung von Medienschaffenden legen", heißt es in einer Ankündigung zu Demonstrationen am 1. Mai. Die Presse sei das notwendige Instrument, um über Ereignisse von öffentlichem Interesse zu unterrichten.
"Die Polizei Hannover steht Medienschaffenden zur Erfüllung dieser Aufgabe zur Seite", kündigt die Polizeidirektion an. Am Ort einer "Querdenken"-Demo werde hierzu ein Schutzbereich, ein sogenannter Safe Space, eingerichtet. Auch an anderen Demonstrationsorten könnten solche Schutzflächen je nach Lage geschaffen werden.