Letztes Update:
20220127220332

11:31
28.04.2021
Google hat die Löschung von Corona-Videos mit Gefahrenpotenzial auf seiner Plattform Youtube verteidigt. Der Vizepräsident von Google Zentral-Europa als Mutterkonzern, Philipp Justus, sagt in einer Gesprächsrunde des Forums Mediendialog Hamburg: "Inhalte zum Thema Coronavirus, die das Potenzial haben, gesundheitsschädlich zu sein, mögen zwar rechtlich zulässig sein, wir wollen sie aber nicht auf der Plattform haben." 
Es gebe "viele Menschen, die Dinge behaupten, die nahezu gesundheitsschädlich sind, wenn man sich diesen Dingen anschließen würde. Da haben wir eine klare Grenze gezogen", so Justus. Insgesamt habe Youtube im vergangenen Jahr weltweit und themenunabhängig mehr als 40 Millionen Videos gelöscht, die Richtlinien nicht entsprochen hätten. 

11:16
28.04.2021
Schon eine erste Dosis der Impfstoffe von Biontech und Astrazeneca kann einer Studie zufolge das Risiko deutlich reduzieren, das Coronavirus im eigenen Haushalt weiterzutragen. Die Effekte der ersten Impfung verringern das Risiko einer Ansteckung innerhalb von Haushalten um 38 bis 49 Prozent, wie die Gesundheitsbehörde Public Health England mitteilt. Sie hatte für ihre Auswertung Infektionsketten in englischen Haushalten analysiert und auf dieser Basis die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung berechnet. 
Die Experten verglichen positiv auf das Coronavirus Getestete, die mindestens drei Wochen zuvor eine Impfung erhalten hatten, mit ungeimpften Corona-Infizierten. Die bereits Geimpften steckten der Auswertung zufolge deutlich seltener Angehörige ihres eigenen Haushalts an: Bei Biontech lag die Wahrscheinlichkeit der Übertragung nach einer Impfung noch etwas niedriger als bei Astrazeneca.

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10:52
28.04.2021
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Staatsoper Hamburg kooperieren bei einem gemeinsamen Projekt für ehemalige Covid-19-Patienten. Dabei sollen Sängerinnen und Sänger der Staatsoper den Patienten in digitalen Coachings helfen, ihre durch die Infektion geschwächte Atemmuskulatur zu trainieren und dadurch die Luftnot zu reduzieren, wie das UKE und die Staatsoper in Hamburg mitteilen. 
Nach überstandener Corona-Infektion leiden beim Long-Covid-Syndrom noch viele Patienten an Luftnot. Ein Grund hierfür sei eine nachhaltige Schwächung der Atemmuskulatur. "Die Effekte von regelmäßigen Gesangs- bzw. Atemübungen auf die Lunge, den ganzen Körper und die Seele sind nicht zu unterschätzen", sagt Hans Klose, Leiter der Pneumologie, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. 

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