Letztes Update:
20220127220332

17:12
27.04.2021
Mehrere EU-Länder schicken gemeinsam eine Schiffsladung mit Hilfsgütern an das stark von der Pandemie getroffene Indien. Konkret geht es unter anderem um 700 Sauerstoffkonzentratoren aus Irland, 9000 Dosen des Viren-Hemmers Remdesivir aus Belgien sowie Sauerstoff und Beatmungsgeräte aus Rumänien, Portugal, Luxemburg und Schweden. Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarčič, erklärt, man stehe in voller Solidarität an der Seite der indischen Bevölkerung. Die Hilfe solle in den kommenden Tagen ankommen.

16:59
27.04.2021
Die Bundesregierung will ihre Hilfe für das von der bislang schlimmsten Corona-Welle erfasste Indien in den kommenden Tagen auf den Weg bringen. An der geplanten Unterstützungsmission werde seit Ende vergangener Woche "mit Hochdruck" gearbeitet, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. "Es geht insbesondere um Beatmungsgeräte, eine mobile Sauerstofferzeugungsanlage und Medikamente", sagt er. Das Außenministerium koordiniere die Bemühungen, das Gesundheitsministerium und das Verteidigungsministerium steuerten Material bei. Den Transport werde die Bundeswehr übernehmen. Eine Lieferung von Impfstoff sei nicht geplant, wurde dazu auf Nachfrage erklärt. Der Sprecher sagte, Indien sei selbst einer der größten Impfstoffhersteller der Welt und produziere vor allem das Vakzin von Astrazeneca.

16:44
27.04.2021
Zum ersten Mal in der Geschichte des Bundestages sinken die Diäten. Die Abgeordneten bekommen in Folge der Corona-Krise ab Juli weniger Geld. Wie aus einem Schreiben von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hervorgeht, sinkt die steuerpflichtige Abgeordnetenentschädigung um 70,58 auf 10 012,89 Euro. Die Ludwigshafener Zeitung "Rheinpfalz" hatte zuerst darüber berichtet.
Die Diäten der Abgeordneten entsprechen in der Größenordnung in etwa den Bezügen von Richtern an einem obersten Bundesgericht. Damit die Abgeordneten nicht mehr selbst über die Höhe abstimmen, was regelmäßig für Kritik sorgte, wurde die Entwicklung der Diäten vor wenigen Jahren an die Entwicklung der Löhne im Land gekoppelt. Diese sind wegen der Krise im vergangen Jahr im Schnitt gesunken. Der sogenannte Nominallohnindex ging um 0,7 Prozent zurück. Entsprechend werden jetzt auch die Diäten gesenkt.

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