Die Bundesregierung will ihre
Hilfe für das von der bislang schlimmsten Corona-Welle erfasste
Indien in den kommenden Tagen auf den Weg bringen. An der geplanten
Unterstützungsmission werde seit Ende vergangener Woche "mit Hochdruck" gearbeitet, sagt ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. "Es geht insbesondere um
Beatmungsgeräte, eine mobile Sauerstofferzeugungsanlage und Medikamente", sagt er. Das Außenministerium koordiniere die Bemühungen, das Gesundheitsministerium und das Verteidigungsministerium steuerten Material bei. Den Transport werde die Bundeswehr übernehmen. Eine Lieferung von Impfstoff sei nicht geplant, wurde dazu auf Nachfrage erklärt. Der Sprecher sagte, Indien sei selbst einer der größten Impfstoffhersteller der Welt und produziere vor allem das Vakzin von
Astrazeneca.