Heute wurde auf der Seite allesdichtmachen.de ein Statement veröffentlicht. "Die Gruppe hat keinen 'Kopf' und keine gemeinsame Stimme", heißt es darin. "Das Projekt ist kollektiv entstanden, die Gruppe ist divers, die Meinungen gehen auch hier auseinander."
Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager hatten sich im Laufe des gestrigen Tages einige Teilnehmer von ihren Beiträgen distanziert. Die Schauspielerin Ulrike Folkerts etwa bezeichnete ihre Beteiligung als Fehler. "Die Videos, die entstanden sind, wurden falsch verstanden, sind vielleicht falsch zu verstehen", schrieb die "Tatort"-Kommissarin am Abend auf Instagram. "Ich habe einen Fehler gemacht, ich war naiv genug zu glauben, mit meinen Kollegen*innen ein gewinnbringendes Gespräch in Gang zu bringen. Das Gegenteil ist passiert." Es tue ihr leid, "Menschen verletzt und vor den Kopf gestoßen zu haben". Am Samstagmittag waren auf der Seite und auf Youtube mehr als ein Dutzend der Videos nicht mehr zu sehen.