Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, sagt nach der vom Bundestag beschlossenen Corona-Notbremse einen Ping-Pong-Effekt bei den Infektionszahlen vorher. "Der Konstruktionsfehler von diesem Bundesgesetz ist: Sie schließen bei 165, warten dann fünf Tage, dass sie unter 165 sind - zum Beispiel 160 - und dann öffnen sie wieder. Dann kann ich jetzt schon vorhersagen: Eine Woche später sind sie wieder über 165 und schließen", so Schwesig im ZDF-Morgenmagazin vor.
Dadurch halte das Gesetz nicht, was es verspreche. "Frau Merkel hat angekündigt, dass es eine Notbremse sein soll, um das Infektionsgeschehen zu stoppen, und diese Notbremse bleibt weit hinter den Regeln zurück, die wir verabredet haben", so Schwesig. "Dieses Gesetz wird uns nicht in den Infektionszahlen runterbringen, sondern es wird auf einem hohen Niveau einpendeln."