Die Corona-Krise hat das traditionsreiche Bierland Tschechien spürbar getroffen. Der Pro-Kopf-Verbrauch sei im vorigen Jahr um sieben Liter auf 135 Liter zurückgegangen, teilt der Brauereiverband CSPS in Prag mit. Das sei der niedrigste Wert seit den 1960-er Jahren.
Hintergrund ist die coronabedingte monatelange Schließung der Gastronomie. "Ich kann mich nicht erinnern, dass es den Kneipen und Restaurants jemals so schlecht gegangen wäre", sagt der Verbandsvorsitzende Frantisek Samal.