Letztes Update:
20220127220332
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09:26
19.04.2021
Der Epidemiologe am Braunschweiger Helmholtz-Institut, Gérard Krause, hält die Zahl der Covid-Erkrankten für relevanter als die Zahl der Corona-Infizierten. "Wegen der Zunahme an Testaktivität, die ja erwünscht ist, und auch der Zunahme der Impfungen, die ebenfalls erwünscht ist, werden wir zwar weiterhin viele Infektionen sehen, aber hoffentlich deutlich weniger Erkrankungen", sagt Krause im ZDF-"Morgenmagazin". Insbesondere die Neuaufnahme von Covid-Patienten auf Intensivstationen bilde "sehr zeitnah und sehr gut die Dynamik der Pandemie ab"
Ein zusätzlicher Effekt durch die geplanten Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr sei nicht sehr groß, betont Krause weiter. "Gerade aus Frankreich gibt es entsprechende Beobachtungen, dass Menschen dann vor der Ausgangssperre sich gegenseitig besuchen und möglicherweise die ganze Nacht auf improvisiertem, verengtem Raum miteinander verbringen."

09:13
19.04.2021
Gegen das Coronavirus sind nach Meldedaten bislang 19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal geimpft. Das geht aus dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen hervor. Demnach wurden etwa 16,4 Millionen Menschen ein Mal geimpft, weitere 5,5 Millionen haben den vollen Impfschutz. 
Dabei haben die sieben Bundesländer Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig Holstein, das Saarland und Bremen bereits die 20-Prozent-Marke bei jenen erreicht, die mindestens eine Impfung erhalten haben. Der Stadtstaat Bremen hat mit 22,9 Prozent die höchste Quote.

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