Der
iranische Gesundheitsminister bezeichnet die
Corona-Lage im Land als "
äußerst kritisch". In 257 Städten herrsche Alarmstufe Rot, und die täglichen Opfer- und Infektionszahlen dürften in den nächsten Tagen und Wochen noch steigen, warnt Minister Said Namaki. Falls die zuletzt angeordneten Lockdown-Beschränkungen nicht eingehalten werden, "wird es
auf der Landkarte bald nicht mehr rote, sondern nur noch schwarze Zonen geben", sagte er laut Nachrichtenagentur
Isna.Im Zuge der vierten Corona-Welle im Iran befürchtet das Gesundheitsministerium im Frühling eine "
Todeswelle". Laut Namaki gibt es bereits Engpässe in den Krankenhäusern. Es gebe zu viele Patienten für zu wenige Betten. Hinzu kämen überlastete Ärzte und Pflegekräfte.