Letztes Update:
20220127220332

08:15
09.04.2021
Kinder und Jugendliche verbringen in Corona-Zeiten im Schnitt deutlich mehr Zeit am Handy, am Computer oder an der Spielkonsole. Das zeigen Ergebnisse einer Forsa-Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.
Kinder und Jugendlichen verbrachten demnach vor Corona an Wochentagen knapp zwei Stunden auf Instagram, Snapchat, TikTok oder anderen Plattformen. Das erhöhte sich während des ersten Lockdowns mit geschlossenen Schulen im April 2020 auf mehr als drei Stunden täglich.

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07:47
09.04.2021
Deutschlands Psychotherapeuten fordern von Bund, Ländern und Kommunen einen stärkeren Schutz der Menschen vor psychischen Belastungen durch die Pandemie. "Neben Ängsten und Depressionen nehmen auch Anspannung und Aggression zu, oft zeigen sie sich, oft werden sie verdrängt", sagt der Präsident der Psychotherapeutenkammer, Dietrich Munz, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wenn nun aber der Lockdown trotzdem verlängert und verschärft werden muss, wäre es wichtig, dass nicht nur wirtschaftliche Entschädigung fließt."
Dass sich die Krise durch die dritte Welle momentan immer weiter zuspitzt, ist nach Ansicht von Munz Folge von Ignoranz gegenüber steigenden Infektionszahlen früher im Jahr. Dass die dritte Welle kommen würde, sei früh erkennbar gewesen. "Wir haben als Menschen die Tendenz, kleinere Warnsignale zu ignorieren, um das Lustvolle machen zu können. Das hat sich gerächt."

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