Letztes Update:
20220127220332

01:35
09.04.2021
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi macht Lockerungen bei den Corona-Sperren von Fortschritten beim Impfen abhängig. Zugleich wies er in Rom Forderungen zurück, ein konkretes Datum für Öffnungen zu nennen. Lockerungen seien die beste Form der Unterstützung der Wirtschaft, so Draghi. Er wolle "Öffnungen, aber in Verbindung mit Sicherheit". In Italien mehren sich Forderungen nach Lockerungen etwa für Bars und Restaurants. Es gab diese Woche Proteste in vielen Städten, in Rom kam es zu Ausschreitungen.
"Natürlich verurteile ich die Gewalt, aber ich verstehe die Verzweiflung und Ablehnung derer, die protestieren", sagt der Regierungschef. Dennoch sei es unerlässlich, dass die älteren Bevölkerungsgruppen mit hohem Corona-Sterberisiko durchgeimpft sein müssten, bevor neue Schritte möglich würden. Bisher gelten strenge Corona-Einschränkungen bis zum 30. April.

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01:11
09.04.2021
Nur knapp jeder zweite Beschäftigte in Deutschland nimmt derzeit laut einer Umfrage im Auftrag der Bundesregierung ein Corona-Testangebot in Unternehmen an. Konkret sind es 46 Prozent, bei den in Präsenz Beschäftigten ist der Anteil mit 57 Prozent etwas höher. Das teilen das Bundeswirtschaftsministerium sowie das Bundesarbeitsministerium mit. Befragt wurden im Auftrag der Ministerin Firmen sowie Beschäftigte.
Die Umfrage unter Beschäftigten ergab, dass aktuell 61 Prozent einen Arbeitgeber haben, der Corona-Tests anbietet. Die Zahlen der Firmen-Umfrage liegen etwas darüber: Demnach bieten rund 70 Prozent der Unternehmen mindestens einen Test pro Woche an oder wollen dies in Kürze tun. Testangebote in Firmen gelten als wichtige Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Wirtschaft lehnt mögliche gesetzliche Vorgaben ab.

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