Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen
empfiehlt die EU-Arzneimittelbehörde EMA weiter uneingeschränkt die Anwendung des Impfstoffes von Astrazeneca. "Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken", sagt EMA-Chefin Emer Cooke.
Die Experten stellten zwar einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombosen bei einer sehr geringen Zahl von Blutplättchen fest. Dies trete allerdings sehr selten auf. Die Behörde hält damit weiterhin an ihrer Bewertung des Präparates fest. Experten hatten zuvor Meldungen von Thrombosen nach einer Impfung eingehend untersucht. Diese Analysen würden fortgesetzt, wie die EMA mitteilt.