Letztes Update:
20220127220332

09:51
07.04.2021
Die Arbeitslosigkeit wird 2021 nach einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Ostdeutschland stärker sinken als in Westdeutschland. Mit 9,4 Prozent gehe die Zahl der Arbeitslosen in den ostdeutschen Bundesländern den Erwartungen zufolge deutlicher zurück als in Westdeutschland mit einem Minus von 2,4 Prozent, teilt das IAB in Nürnberg mit. Bei der Beschäftigung sei ein leichter Anstieg in allen Bundesländern zu erwarten. 
Auch die Arbeitslosenquote sinkt nach der IAB-Regionalprognose im Laufe des Jahres im Osten mit 0,8 Prozentpunkten stärker als im Westen mit 0,2 Prozentpunkten. Am stärksten nimmt demnach die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt um 1,3 Prozentpunkte auf 7 Prozent und in Sachsen um 1,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent ab.

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09:14
07.04.2021
Die Corona-Krise hat die öffentlichen Haushalte im Jahr 2020 deutlich belastet und das höchste Finanzierungsdefizit seit der Wiedervereinigung verursacht. So stiegen die Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber 2019 um 12,1 Prozent auf 1678,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zugleich seien die Einnahmen um 3,5 Prozent auf 1489,4 Milliarden Euro gesunken. Daraus ergebe sich ein Finanzierungsdefizit von 189,2 Milliarden Euro. "Dieses Ergebnis zeigt deutlich die Folgen der Corona-Krise für die öffentlichen Haushalte", hieß es.

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