Letztes Update:
20220127220332

10:56
06.04.2021
Bei gewaltsamen Protesten gegen einen einwöchigen Lockdown in Bangladesch ist mindestens ein Demonstrant getötet worden. Zu den Hintergründen des Todes äußerte sich die Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht.
Bei den Protesten am Montag waren einige Hundert Händler auf die Straßen der Hauptstadt Dhaka gezogen und hatten die Regierung aufgefordert, dass sie ihre Läden unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Es hatte sich nach Polizeiangaben ein Gerücht verbreitete, dass Behördenmitarbeiter beim Überprüfen der Einhaltung von Corona-Maßnahmen einen Mann geschlagen hätten. Am Abend seien dann einige Tausend Protestierende mit Stöcken zusammengekommen, hätten Behördenbüros beschädigt und angezündet. Einige Menschen seien auch in eine Polizeistation eingedrungen. Die Polizei habe mit Schüssen und Tränengas reagiert

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10:38
06.04.2021
Die Polizei im Sauerland hat über Ostern eine Corona-Party in einem Ferienhaus aufgelöst. Angereist waren 19 Personen aus mehreren Teilen Deutschlands. Laut Mitteilung der Polizei von Dienstag kamen die Feiernden zum Beispiel aus Baden-Baden, dem Oberharz und Duisburg. Die Gruppe soll sich über Instagram verabredet haben. Wie die Polizei mitteilt, wurden die Beamten zu einem Ferienhaus gerufen, aus dem laut Musik zu hören war. Als die Streife an Karfreitagabend eintraf, flüchteten mehrere Feiernde über die Fenster.
Angemietet wurde das Haus für fünf Personen für ein vermeintlich dienstliches Treffen. Mitgebracht hatte die angereiste Gruppe eine Zapf-, eine Musikanlage sowie Sekt- und Champagnerflaschen. Auf die Teilnehmer warten jetzt Verfahren nach Verstößen gegen die Corona-Regeln.  

10:24
06.04.2021
Öffnungen von Gastronomie, Kinos und Sportstätten wie jetzt im Saarland sind aus Sicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ein falsches Signal angesichts der weiter stark grassierenden Coronavirus-Pandemie. Nötig sei vielmehr ein "harter Lockdown" mit verschärften staatlichen Beschränkungen, sagte er im RTL/ntv-"Frühstart". "Ein Lockdown, der jetzt beginnt, ist nicht vermittelbar, wenn gleichzeitig in Modellprojekten gelockert wird." Zu einem harten Lockdown gehören aus seiner Sicht Ausgangsbeschränkungen, aber auch eine Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben.
Lauterbach hält Lockerungen erst für möglich, wenn die Zahlen nachweislich sinken. «Wenn man eine Woche lang sinkende Zahlen hat, kann man aus dem Lockdown rausgehen."

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